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Top 5 der Woche: Maxim Mehmet

15.11.2009

Alle Welt spricht momentan von Florian David Fitz, doch der Überraschungserfolg „Männerherzen“ – und das gesamte deutsche Filmjahr 2009 – hat noch einen zweiten Shooting Star zu vermelden. Maxim Mehmet nämlich, den immens sympathischen 34-jährigen, der in Simon Verhoevens Komödie den liebenwerten Chaoten Philip spielt. Ein völliger Unbekannter ist der gebürtige Kasseler und Wahl-Berliner nicht, immerhin spielte der schon die Hauptrolle in der Bestseller-Verfilmung „Fleisch ist mein Gemüse“, hatte Auftritte in Filmen wie „NVA“, „Der rote Baron“ oder „Nacht vor Augen“ und ist regelmäßig im Leipziger „Tatort“ als Kriminaltechniker Menzel zu sehen. Momentan aber startet Mehmet richtig durch, nicht zuletzt mit dem Fußballfan-Drama „66/67 – Fairplay war gestern“ und der Liebesgeschichte „Liebe Mauer“, die beide am 19. November in die Kinos kommen. Für uns hat er aus diesem Anlass eine kleine Rangliste erstellt – und zwar seiner absoluten Lieblingsfilme.

Maxim Mehmet
Maxim Mehmet in "66/67 - Fairplay war gestern"

1. „Mann beißt Hund“
(C'est arrivé près de chez vous) von Rémy Belvaux
Mit dem großartigen Benoît Poelvoorde (zuletzt zusehen in „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ und „Louise Hires a Contract Killer“). Ohne es zu wollen, wird man zum Komplizen und Sympathisanten des Massenmörders Ben. Schrecken gepaart mit tiefschwarzem Humor. Verwirrt und regt zum Denken an.

2. „Eine Frau unter Einfluß“
(A woman under the influence) von John Cassavetes
Gena Rowlands' Spiel kann ich nur gebannt verfolgen. Erinnert mich immer wieder daran, warum es sich lohnt Filme zu machen.

3. „Das Leben des Brian“
(Life of Brian) von Terry Jones
Zeitloser Humor der genialen Komödianten von Monty Python.

4. „Fight Club“
(Fight Club) von David Fincher
Als ich den Film damals im Kino sah, wusste ich nichts über ihn. Ich erwartete, dem Namen nach, ein Rocky-ähnliches Boxdrama und wurde eines besseren belehrt. Edward Norton und Brad Pitt in den Rollen ihres Lebens.

5. „Lourdes“
(Lourdes) von Jessica Hausner
Gerade auf den Hofer Filmtagen gesehen und sofort dieser Liste zugefügt. Sehr fein beobachteter Film über den Wallfahrtsort und seinen Pilgertourismus und über die Frage, was Glauben und Menschen ausmacht. Musste ständig zugleich lachen und weinen. In den deutschen Kinos ab dem 18. Februar 2010.

 
 
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