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Trailer:Summertime Blues…, Kinostart: 20. August 2009 TrailerHD

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Stand: 28.05.2009

Summertime Blues

Summertime Blues Filmposter

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Zwischen allen Elternteilen

Wenn in Deutschland Filme für Teenies produziert werden, ist es leider die Regel geworden, das Zielpublikum für geistig unterbelichtet zu halten. Dieser Trend wurde im vergangenen Jahr mit „Sommer“ gesetzt, er setzt sich aktuell mit „Summertime Blues“ fort und wird im Herbst mit „Gangs“ seinen vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Hier nun dreht sich alles um Alex (Francois Goeske, „Französische für Anfänger“). Der ist 15 Jahre alt, hat Probleme in der Schule und auch mit seinen Eltern: Die lassen sich nämlich grade scheiden. Und haben jeweils schon einen neuen Partner gefunden: Seine Mutter (Karoline Eichhorn) den Schauspieler Seth (Alexander Beyer), während sein Vater (Christian Nickel) ein Verhältnis mit seiner Sekretärin Mandy (Maja Schöne) beginnt, die zu allem Überfluss auch noch schwanger ist.

Die anstehenden Sommerferien muss Alex nun mit seiner Mutter und Seth auf dem Land in Kent verbringen, weil Seth dort in der Nähe längere Dreharbeiten zu absolvieren hat. Doch ganz so langweilig wie zuerst erwartet wird es für Alex im südlichen England dann doch nicht. Dafür sorgt die junge, überaus unkonventionelle und in Tiere vernarrte Engländerin Louie (Zoe Moore), mit der er sich anfreundet. Als dann jedoch auch noch Seths Tochter Faye (Sarah Beck), die zwar verdammt hübsch, nur leider auch völlig nervig ist, auftaucht, nimmt das (Gefühls)chaos rasant an Fahrt auf.

Immerhin gelingt dieser Teenie-Dramödie in vielen kleinen Details ein durchaus realistisches Abbild der zumeist nicht ganz unkomplizierten Lebenssituation heutiger Teenager zu zeichnen – und das auf eine durchaus amüsante Weise. Nur leider ist diese auf dem Niveau einer Foto-Lovestory verharrende Chose unbeholfen erzählt, mit einem nervigen Off-Kommentar unterlegt und auch schauspielerisch nur bedingt überzeugend und daher ungefähr so aufregend wie eine Doppelstunde Mathematik.

Dirk Lüneberg, Redaktion film.de

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  • Kritik vom 17.08.2009
 
 
 
 

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