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Trailer:Das Hundehotel…, Kinostart: 05. February 2009 TrailerHD

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Stand: 19.01.2009

Das Hundehotel

Gesamtbewertung:

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Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der Durchschnittsbewertung der Community-User.

Friday and Company

Mit dem Niedlichkeitsfaktor von Tieren hat man schon seit jeher versucht, ein in erster Linie junges Publikum zu manipulieren und für die Geschehnisse auf der Leinwand zu begeistern. Insbesondere die Walt Disney Studios haben in diesem Bereich immer eine Vorreiterrolle eingenommen. Aber selbst in ihren sentimentalsten Streifen haben sie es nicht dermaßen auf die Spitze getrieben, wie es Thor Freudenthal in „Das Hundehotel“ tut. Das Schlimmste daran ist, dass sich die halbwüchsigen Zuschauer dieser Manipulation in keiner Weise bewusst sind, und damit schon von Kindesbeinen an auf die formelhafte Maschinerie Hollywoods eingestimmt werden, ohne sich dagegen wehren zu können.

Andi (Emma Roberts) und Bruce (Jake T. Austin) sind verwaiste Geschwister, die es in den vergangenen drei Jahren nie lange bei ihren Pflegeeltern ausgehalten haben. Ihren Hund Friday mussten sie seit dem Tod ihrer Eltern ohnehin immer totschweigen und verstecken. Auch bei den Scrudders (Lisa Kudrow und Kevin Dillon als überzeichnetes White-Trash-Ehepaar mit hoffnungslosen Gesangsambitionen) werden die beiden nicht glücklich. Doch direkt in der Nachbarschaft stoßen sie auf ein leer stehendes Hotel, in dem sich zwei streunende Hunde eingenistet haben. Im Handumdrehen wächst die Gemeinschaft um Dutzende weiterer Hunde an, die die Geschwister zusammen mit ein paar neuen Freunden aus den Klauen der städtischen Hundefänger befreien und allesamt im neu gegründeten Hundehotel einquartieren. Natürlich kann das Ganze nicht lange gut gehen…

Dass „Das Hundehotel“ auf einem amerikanischen Kinderbuch basiert, ist wahrlich noch kein Qualitätsmerkmal. In dieser Adaption hingegen erstickt der Stoff sämtliche Fantasien seiner Zuschauer, obwohl er doch eigentlich das genaue Gegenteil bewirken sollte. Was die Kinder im Hundehotel auf die Beine stellen, spottet jeglicher Beschreibung und ist bar jeder Realität. Da werden die abstrusesten Maschinerien erfunden und zusammengebaut (Hunde-WCs mit Fließband zum Abfallcontainer, eine Autofahrt-Simulation mit Leinwand und Fahrtwindgenerator, automatisierte Stöckchenwerf-Apparaturen, etc.), ohne dass man die jungen Protagonisten bei der ausgeklügelten Konstruktionsarbeit sehen würde – wie auch, welche Kinder können schon solche Dinge zusammenbasteln! Hier zählt einfach nur das Ergebnis, und das ist auf erschreckende Weise für die leichtgläubigen und unterhaltungswilligen Zuschauer durchkalkuliert und im höchsten Maße manipuliert. Niedlich sind die gut trainierten vierbeinigen Darsteller ja auf alle Fälle, aber wem qualitativ hochwertige Unterhaltung mehr am Herzen liegt als einfallslose, kühle Kommerzprodukte, der sollte mit seinen Kindern einen weiten Bogen um „Das Hundehotel“ machen.

Frank Brenner, film.de Redaktion

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  • Kritik vom 02.02.2009
 
 
 
 

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